Klassenzimmer

Eine echte Wirtschaftsklasse

...oder wie wir an die Scheine für unsere Klassenfahrt kamen

 

Weihnachtsmarkt

 

Tja, die Klassenfahrt war beschlossene Sache und nun galt es Kohle für diese zu verdienen. Es war Weihnachtszeit und damit die Zeit der Weihnachtsmärkte und da der Pöbel nun einmal auf Glühwein steht, beschlossenen auch wir dem Volk zu geben, wonach es verlangte. Als dann, nach dem Engagement unserer Wiebke, Tatzeit und Tatort feststanden, war es an der Zeit für die nötigen Rohstoffe zu sorgen. Also konnte man kurze Zeit später vier gehetzte weibliche Gestalten durch den Wellenkamper ALDI, den C&C Markt und Getränke Hintz flitzen sehen, um alles nötige zu besorgen. Nachdem jetzt alles eingekauft war und Dennes allgemein kalten Füßen entgegengewirkt hatte, konnte der Weihnachtsmarkt ruhig kommen, wir waren gegen alles gewappnet.

Morgens um acht ging es los. In Kellinghusen angekommen, begann die erste Schicht damit, alles nötige aufzubauen und zu dekorieren. Hierbei sei gesagt, daß unser Stand der schönste von allen war, jedoch etwas weit ab vom Schuß gelegen.

Den ganzen Tag über hatten wir nun alle Hände voll damit zu tun, Waffeln zu backen, Glühwein zu erwärmen und in kleine, handliche Becher zu füllen, nicht zu erfrieren und die alles entscheidende Frage zu stellen: " Den Glühwein mit Rum oder Amaretto?" Trotz kreischender Kinder und einfach zu vielen Leuten, die einfach so an unserem Stand vorbeigingen, blieb jedoch auch der Spaß hinter dem Tresen nicht auf der Strecke.

Dann der Schock- wir hatten keinen Rum mehr und auch der Amaretto neigte sich zum Ende. Also sprangen Jessica und Martin ins Auto, um für Nachschub zu sorgen, das hatten sich aber wohl schon einige andere gedacht und so mußte man ein wenig weiter fahren, um an den geforderten Stoff zu kommen.

Da sich zu späterer Stunde das Verlangen nach Alkohol überproportional zu unseren Vorräten entwickelte, waren wir bald all unseren Glühwein los und der Weihnachtsmarkt für uns zu Ende, welcher sich mit 400,00DM Gewinn positiv auf unsere

Motivation, noch mehr Kohle zu scheffeln auswirkte.

Klassenzimmer

Marktumfrage

 

"Ich hätte sonst noch eine gute Idee, wie ihr eure Klassenkasse aufbessern könntet." Diese fast beiläufige Bemerkung des Herrn Kwauka, in einer seiner EDV-Stunden, sollte der Anfang einer "Neverending Story" werden. Herr Kwauka hatte die Idee, ihn würdigen wir hiermit, Marktumfragen für Supermärkte oder ähnliche Märkte durchzuführen. Allerdings, so fügte er hinzu, hätte er diesen Vorschlag schon etlichen FOW-Generationen gemacht und es wäre bisher immer nur hierbei geblieben. Nun, die Zeit war reif auf Ideen Taten folgen zu lassen, die Zeit war

reif für die FOW 98/99, einen Haufen gestandener Schüler, für die nur Taten zählen und nicht leere Phrasen. Und es sollte ja auch ein wenig Geld für die Klassenfahrt verdient werden, die immerhin, in der Rundschau als teuerste ihrer Art im ganzen Kreis, bezeichnet wurde. Nachdem unser Klassenlehrer informiert wurde, begannen wir auch schon im Rahmen des BWL Unterrichts (der wohl praktischste Teil in der Geschichte des BWL Unterrichts von Herrn Kattge) einen ersten Entwurf des Fragebogens anzufertigen. Die Fachhochschule Heide gab uns noch einige Tips mit auf den Weg, für die wir uns bedanken, und dann begann auch schon ein Teil der Klasse die Umfragen an den Mann, bzw. die Supermärkte; zu bringen. Hierfür wurden so ziemlich alle Supermärkte im Raum Itzehoe voller Hoffnung um Mithilfe gebeten. Nach verschiedenen Sprüchen von Marktleitern wie:" Ach das soll was kosten" und "Naja, für einen Kasten Bier oder so...", fanden sich schließlich FRAUEN und Wandmaker, die Interesse bekundeten. Nach nahezu perfekter Organisation gingen die Umfragen glatt über die Bühne, es wurde lediglich von Stimmbandverlusten berichtet. Besonderen Dank gilt noch den drei "Nicht Klassenfahrt-Teilnehmern", die sich trotzdem an den Umfragen beteiligten. Das anschließende Auswerten der Umfrage-Daten war auch kein Problem mehr, da Martin eine nahezu professionelle Datenbank erstellt hatte. Die Märkte waren hoch zufrieden und gaben uns weitere Aufträge, deren Durchführung wir jedoch dem WG 12 überließen. Sogar Medieninteresse an unseren Aktionen war vorhanden, so das diejenigen die sich besonders engagiert hatten, ihre Lorbeeren bekamen. Und dann war da noch eine ominöse Daniela Schimmer (19) oder so...?

Zeitungsbericht (ca.3MB)
Zeitungsausschnitt über
unsere Kundenbefragung
(ca.3MB)

Klassenzimmer