Heimautomation – meine Ideen

Bis zum letzten Jahr kannte ich in erster Linie Heimautomations-Systeme wie den EIB (Europäischer Installationsbus), welche spezielle Hardware und vor allem eigene Kabel (die Bus-Kabel) benötigen. Außerdem waren nach meinem damaligen Kenntnisstand riesige 19″-Serverschränke notwendig. Alles in allem keine Lösung, die man nachrüstet. Da unser Haus bereits 40 Jahre alt ist, kam also ein solche Installation nicht in Frage. Die zweite Alternative fängt gerade an mit Lösungen wie RWE SmartHome oder Fritz SmartHome. Diese integrieren sich aber ebenfalls nicht richtig in die Verkabelung zu hause. Es sind immer Zwischenstecker nötig, außerdem muss überall WLAN bereitstehen. Die vorhandenen Schalter werden ignoriert. Insgesamt auch irgendwie gebastelt. Damit hatte ich das Thema auch schon abgehakt.

Im letzten Jahr war ich auf der IFA unterwegs und wollte eigentlich Fabi von techstage.de treffen. Der war aber mit den Jungs von giga.de quasi permanent auf Live-Sendung daher streunte ich ein wenig durch die Halle. Eigentlich gab es nix interessantes. Bis ich zu einem ziemlich grünen Stand kam. Dort wurde ein System zur Heimautomation vorgestellt: digitalSTROM. Nach einer kurzen Präsentation war ich hin und weg. Nachrüstbar. Mit jeder beliebigen Schalterserie und mit jedem beliebigen Verbraucher nutzbar.

digitalSTROM Klemme
digitalSTROM Klemme

Das System arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie die PowerLAN Systeme, welche Netzwerkverkehr über Stromleitungen schicken. Es werden kleine Bausteine, die fast ein wenig wie Lego aussehen, in die vorhandene Verkabelung geschraubt. Die Bausteine lassen sich verarbeiten wie einfache Lüsterklemmen. Auf der Website von digitalSTROM findet Ihr weitere Details.

Dazu kommen noch folgende Geräte in den/die Sicherungskasten gehören:

Server: Ein kleiner Linux-basierter Server. Quasi das Gehirn der ganzen Geschichte. Er kümmert sich um die gesamte Steuerung des Systems. Zwar sind prinzipiell die Klemmen auch ohne Server nutzbar. Das wäre aber nur der halbe Spaß. Im Server lassen sich „Apps“ installieren, die weitere Funktionalität in das smarte Haus bringen, er stellt die Verbindung zum Internet und zu den Smartphone-Apps her.

Filter: Je Phase in jedem Sicherungskasten einer, der Störungen aus dem Stromnetz filtert und aufpasst, dass nichts aus dem eigenen digitalSTROM Netz nach außen dringt.

Meter: Je Sicherung, an deren Stromleitung Klemmen hängen, wird einer benötigt. Er regelt die Kommunikation zwischen den Klemmen untereinander und dem Server und misst den Stromverbrauch.

Das Geniale ist ihr meiner Meinung nach besonders die einfache Nachrüstbarkeit und die Skalierbarkeit – man kann mit zwei Klemmen anfangen und dann nach und nach aufrüsten. Nachdem mich das System so begeisterte, fing ich an darüber zu twittern und kam mit Christine Dingler in Kontakt. Sie ist das Gesicht hinter den Socialmedia Accounts von digitalSTROM (Twitter, Google+ Community, Facebook). Der ziemlich nette Kontakt führte dazu, dass ich mich immer mehr mit dem Thema beschäftigte. Seit dem vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht eine neue Idee zum Thema Smarthome habe. Diese Ideen haue ich oft über Twitter raus und bekomme nicht nur positives Feedback. Oft gibt’s Kommentare á la „Braucht doch kein Mensch“ oder „lohnt  sich das denn?“. Auf Grund solcher Kommentare habe ich mich dazu entschlossen Euch einige meiner Ideen hier vorzustellen. Ich gehe von den ganz praktischen, jetzt bereits einfach zu realisierenden bis hin zu den vollkommen abgefahrenen, bei denen ich auch nicht sicher bin, ob sie so (jetzt) realisierbar sind oder es jemals (zu bezahlbaren Preisen) werden.

Außenlichtsteuerung

Viele meiner Ideen basieren auf der inzwischen 40 Jahre alten Verkabelung unseres Hauses. Wir haben außen insgesamt 12 Leuchtstellen und es sollen nach dem Abschluss unseres Anbaus und der Neugestaltung des Gartens noch 3-5 hinzukommen. Diese 12 Leuchtstellen werden durch 5 Schaltstellen gesteuert. Nun brauche dich diese Leuchtstellen in der Regel in Kombination. Dafür gibt es mehrere Szenarien:

1. Beleuchtung des Grundstücks

Es ist einfach freundlicher und gemütlicher, wenn das Grundstück leicht beleuchtet ist, wenn es dunkel ist. Gerade in der dunklen Jahreszeit. Dafür muss aber nicht immer totale Festbeleuchtung sein. Es würde reichen, wenn die Wegbeleuchtung (4 Leuchtstellen, Bewegungsmelder, 1 Taster) und die oberen Terrassenbeleuchtung (2 Leuchtstellen, 1 Schalter) einfach auf 50% leuchten würden. Die 4 Eckleuchten des Hauses Könnten auf 70% laufen. Ein kleines Stimmungslicht halt. Das ganze natürlich erst, wenn es dunkel wird und auch nur so lange wir wach sind. Wenn wir schlafen gehen, soll das Licht ausgehen und nur noch über den Bewegungsmelder (s.u.) geschaltet werden. Das ließe sich z.B. durch das Ausschalten der Schlafzimmerbeleuchtung triggern. Oder durch Verhaltenstrigger, wie das Einschalten des Beamers im Schlafzimmer, oder keine Internetnutzung mehr.

2. Jemand kommt im Dunkeln

Die Wegbeleuchtung (4 Leuchtstellen, Bewegungsmelder, 1 Taster) , die Beleuchtung auf der oberen Terrasse (2 Leuchtstellen, 1 Schalter) und die Beleuchtung am Eingang (1 Leuchtstelle, 1 Schalter) sollen angehen und zwar auf 100%. Solange, bis man im Haus ist. Danach soll es aus bzw. wieder in den Modus 50% gehen.

3. Draußen arbeiten im Dunkeln

Es gibt einige Situationen, in denen ich im Dunkeln draußen arbeiten muss – z.B. wenn ich die Mülltonnen an die Straße bringe, im Dunkeln vom Einkaufen komme, Sperrmüll ist oder ich morgens das Auto frei kratzen muss. Dann brauche ich rund ums Haus die volle Festbeleuchtung. Und zwar so lange, wie ich zu gange bin. Das kann 1 Min oder 30 Min sein. So lange muss das Licht an sein. Sobald ich wieder rein gehe, sollte sich das wieder ändern.

Innenlichtsteuerung

Gerade beim Innenlicht gibt es unfassbar viele Möglichkeiten und Situationen für die eine smarte Lichtsteuerung ideal wäre. Gerade die Stimmungen, die sich mit digitalSTROM realisieren lassen, sind hier für mich besonders interessant. Eine Besonderheit gibt es vielleicht. Meine Frau und ich sind keine großen Fans von Deckenleuchten und haben daher haufenweise Lampen für unterschiedliche Situationen in den Räumen verteilt.

Flure

Im oberen Flur haben wir einen Deckenauslass (wo z.Zt. keine Lampe montiert ist), 2 Spots im Eingangsbereich und 2 Wandauslässe im Flur selbst. Das ganze wird über 3 Taster (Deckenauslass, 1 Wandauslass), 1 Schalter (2 Spots) und einen weiteren Schalter (letzter Wandauslass) geschaltet. Zusätzlich haben wir eine Treppe in das halbe Kellergeschoss, in dem unser Schlafzimmer liegt. An der Treppe gibt es eine Treppengeländerbeleuchtung und einen Bewegungsmelder im unteren Flur. Hier stelle ich mir nun die unterschiedlichsten Kombinationsmöglichkeiten vor.

Ich würde gern die Helligkeit in den Fluren automatisch konstant halten, so lange jemand zu hause ist. Ein oder mehrere Helligkeitssensoren sollen also feststellen, wie viel Helligkeit die Sonne bringt. Der Rest soll automatisch durch die Lampen nachgesteuert werden. Ein Tasterdruck bringt die volle Helligkeit, bis manuell wieder zurück geschaltet wird. Zwei Tasterdrücke schalten volle Helligkeit für 5 Min.

Wenn wir die Kinder ins Bett bringen soll der Flur im „Abendmodus“ sein. Die Helligkeit ist also recht weit runter geregelt. Die Bewegungsmelder sind aus. Gehen wir dann auch ins Bett, so soll der „Nachtmodus“ eingeschaltet werden. Die Helligkeit bleibt so weit runter geregelt. Die Bewegungsmelder werden eingeschaltet und schalten das Licht etwas heller, so bald ein Kind unterwegs ist. Parallel soll der Flur auch auf die Beleuchtung in den Kinderzimmern „hören“. Schaltet ein Kind in der Nacht das Licht an, wird auch gleichzeitig im Flur das Licht etwas heller.

Kinderzimmer

Die Kinderzimmer sind mit mehreren Lampen ausgestattet. M. hat ein Deckenlicht, eine Lampe am Bett und eine in seiner „Höhle“ unterm Bett. Bei E. wird das sicherlich ähnlich ausfallen, wenn er sein eigenes Zimmer braucht. Es wäre nun gut, wenn ich diese Lampen auch über das Smartphone steuern könnte. Man könnte das Licht am Bett auf 10% lassen und den Rest einfach ausschalten, wenn die Kinder schlafen.

Badezimmer

In unserem Hauptbadezimmer, das ganz neu ist, haben wir 4 Leuchtstellen (1 5m LED Band als Hauptlicht, 8 LED Spots in der Dusche, 6 LED Spots über der Toilette, 1 Beleuchtung am Waschtisch). Komme ich morgens ins Bad brauche ich Flutlicht um wach zu werden. Aber auch hier haben wir diverse Beleuchtungsszenarien. Liege ich in der Badewanne, will ich es eher gemütlich gedimmt haben. In der Dusche muss es etwas heller sein.

Küche

Unsere Küche ist mit 5 Leuchtstellen, 3 Schaltstellen und einer Funkfernbedienung ausgestattet. Diese Schaltstellen sind so verteilt, dass man ständig hin und her rennt, um die Lampen situativ ein und auszuschalten. Ein zentrales Steuerungskonzept über die beiden Haupt-Schaltstellen in Kombination mit der Smartphone App wäre hier ziemlich geil.

Schlafzimmer / Büro

Wir haben seit neuestem ein kombiniertes Schlafzimmer und Büro. Hier haben wir ne Deckenlampe, 2 Nachttischlampen, 2 Schreibtischlampen und die digialSTROM Lampe vom CeBIT Preview Blogger-Event. Diese vielen Leuchten gilt es auch je nach Stimmung zu orchestrieren. Arbeite ich und meine Frau will schlafen: gedimmtes Arbeitslicht. Sind wir beide im Büro beschäftigt: Flutlicht. Liegen wir im Bett und schauen fern: dezente Hintergrundbeleuchtung, die sich automatisch beim Einschalten des Beamers aktiviert.

Ich habe so ein Philips WakeUp-Light. Ein Wecker, der 30 Min vor dem Weckzeitpunkt das Licht hochregelt, was einen Sonnenaufgang simulieren soll. Damit kann ich tatsächlich deutlich besser aufstehen. Leider ist das Ding ziemlich dumm. Es kennt exakt eine Weck-Zeit und eine Helligkeit. Würde man nun einfach den Smartphone-Wecker (den ich eh hauptsächlich nutze) mit digitalSTROM verknüpfen, hätte ich mein WakeUp-Light mit meiner Nachttischlampe. Und zwar immer dann, wenn der Wecker eingeschaltet ist (und es noch nicht hell ist). Meine Frau könnte ihr eigenes WakeUp-Light haben, dass dann angeht, wenn sie aufstehen muss.

Wohnzimmer

Auch im Wohnzimmer gibt es viele Leuchten: 2 Stehleuchten, 3 Halogenspots am Schrank, 1 Tischlampe auf dem Sideboard. Wenn wir fernsehen soll nur eine dezente Hintergrundbeleuchtung an sein. Sind wir mit Gästen zusammen, etwas heller. Spielen Kinder im Wohnzimmer brauchen wir es hell in der Spielecke. Das ganze wird zur Zeit mit Funkfernbedienungen geregelt, die natürlich nie da liegen, wo man sie braucht. Schalte ich den Beamer zum Fernsehen an, könnte sich das Licht ja auch selbst in die Fernseh-Stimmung schalten.

Das sollte soweit wohl alles möglich sein. Man braucht vermutlich einiges an Ausdauer, bis man das alles programmiert und eingestellt hat. Auch braucht man vermutlich einige Zeit, bis man das Timing und die Helligkeiten richtig eingestellt hat. Aber insgesamt sollte das machbar sein.

Sonstige Steuerung

Die Lichtsteuerung ist nur ein kleiner Teil der Funktionalität. Den habe ich hier so ausgebreitet, weil er so richtig schön zum Spielen einlädt und nur wenig Aufwand kostet. Aber Heimautomation ist viel mehr. Besonders, wenn man unterschiedliche Bereiche kombinieren könnte. Hier mal noch eine Reihe von Ideen, die mir so durch den Kopf geistern bzw. die ich aufgeschnappt habe:

  • Erinnert Ihr Euch an das Wecker-Beispiel von oben? Die Haussteuerung könnte neben dem WakeUp-Light noch weitere Steuerungen übernehmen. Bspw. könnte sie die Heizung im Bad schon mal hochregeln. Außerdem könnte das Wasser für den Kaffee schon mal gekocht werden. Und das alles nur, weil mein Wecker geklingelt hat.
  • Der Panikknopf ist auch ein schönes Beispiel. Weniger für mich, aber für ältere Herrschaften. Man kennt solche Panik-Knöpfe schon von Pflegeservices o.ä. Der Panik-Knopf eines Smarthomes könnte zusätzlich zum Notarzt und Pflegedienst auch noch das Licht einschalten, die Haustüre aufschließen und Nachrichten an die Familienmitglieder senden.
  • Für mich könnte ich mir einen Panik-Knopf „light“ vorstellen, der einfach Flutlicht im ganzen Haus und außen macht.
  • Ein weiteres schönes Beispiel ist die Urlaubssteuerung. Während des Urlaubs kann ein komplett zufälliges Programm abgerufen werden, so dass es nacht echtem Leben und nicht nach programmiertem Lichtwechsel aussieht.
  • Die Verknüpfung von Feuermeldern und Tür-Schloss wäre auch ne tolle Idee. Schlagen die Feuermelder im Haus Alarm, bekomme ich als erstes eine Nachricht aufs Handy. Befindet sich kein entsprechend markiertes Smartphone im Haus, wird automatisch die Feuerwehr gerufen. Sind Personen im Haus, wird die Haustür automatisch aufgeschlossen, so dass man ungehindert ins Freie fliehen kann.
  • Martin Vesper (CEO von digitalSTROM) hatte auch noch einen coolen Vorschlag für Eltern: Sind die Eltern nicht zu hause, lassen sich alle Wasserhähne nur bis max 30°C Wassertemperatur aufdrehen. Wärmer wird das Wasser nicht. Außerdem ließe sich der Herd nicht einschalten, so lange kein Erwachsener zu hause ist.
  • Wo wir gerade beim Kochen sind: Ein Bratenthermometer, das die Kerntemperatur überwacht und an die Herd-Elektronik und ans Smartphone weiterreicht.
  • Für Leute mit Hörschwächen oder in lauten Umgebungen könnte man eine Klingel klingeln lassen. Beim dritten Versuch blinken alle im Haus eingeschalteten Lampen 3x auf.
  • Die Waschmaschine steht bei uns im Keller. Niemand hört sie traurig vor sich hin piepsen, wenn sie fertig ist. Stattdessen renne ich im Schnitt 3x runter und gucke, bevor sie tatsächlich fertig ist. Sie könnte diese Information doch auch einfach an mein Handy senden.
  • Wenn man einige RGB-LED-Systeme im Haus verbaut könnte man noch viel lustigere Sachen mit Benachrichtigungen machen. Käme eine Mail von meiner Frau, blinkt die Schreibtischlampe grün.
  • Ist es draußen kälter als 0°C, ist die Nachttischlampe nach dem Bestätigen des Weckers für 30 Sek bläulich, bevor sie die richtige Lichttemperatur annimmt. Außerdem wird der Wecker automatisch 10 Min früher gestellt, damit ich Zeit zum Schneefegen oder Auto frei kratzen habe.

Ich könnte wohl noch eine Weile so weiter machen. Aber ich denke Ihr habt verstanden, worauf ich hinaus will. Ich denke auch, dass es noch viel mehr Szenarien gibt, die einem erst auffallen, wenn man so ein System erstmal täglich einsetzt.
Sicher ginge es auch ohne. Aber es geht besser mit. Es geht auch ohne Internet und Smartphone. Will man aber nicht mehr. Kommen wir zum Haken an der Geschichte und vor allem den Grund, warum ich nur theoretisch darüber schreibe: Die Kosten. Wo der EIB noch schnell mittlere 5-stellige Beträge kostet und man mehrere Wochen lang die Wohnung nicht nutzen konnte, weil alle Wände aufgestemmt werden mussten, ist digitalSTROM gerade zu ein Schnäppchen. Und kommt in Bereiche, wo man zumindest drüber nachdenken kann.

Dennoch sind es Kosten, die man nicht aus der Hüfte schüttelt und die wohl überlegt sein wollen. Gerade die Initial-Investition ist kritisch. Am günstigsten ist es, wenn man nur eine Schaltstelle machen will. Dann ist man mit etwas unter 1000€ dabei. Allerdings hat man dann auch nur eine Schalt- und eine Leuchtstelle umgerüstet. Für nur wenige der oben beschriebenen Szenarien bin ich schnell bei 4000-5000€.

Will ich die komplette Umrüstung unseres Hauses, wird es happig:

  • Server: 339€
  • Filter (je Phase/je Sicherungskasten): 49€ x 6 = 294€
  • Meter: je einer für ca. 20 Stromkreise: 189€ x 20 = 3780€
  • 35 Schalter, die ich größtenteils noch auf Taster umrüsten müsste
    • 20 Tasterklemmen 4-fach: 89€ x 20 = 1780€
    • 30 Umrüstungen auf Taster: ca. 160€
  • 40 Leuchtstellen: Dimmerklemme 40 x 69€ = 2760€
  • 4 Schnurdimmer: 4 x 109€ = 436€
  • 4 Stehleuchten: 4 x 79€ = 316€
  • 2 Rolläden: 2 x 99€ = 198€
  • 2 Bewegungsmelder, 3 Dämmerungsmelder: 5 x 94€ = 470€
  • 10 Arbeitsstunden für den Elektriker: 10 x 50€ = 500€

Die Umrüstung der einzelnen Stellen würde ich selbst übernehmen, die Arbeiten im Sicherungskasten würde ich von nem Elektriker machen lassen. Da gehe ich nicht selbst bei.

Das macht alles in allem ca. 11000€. Das ist ne Ansage. Aber selbst bei einer kleineren Installation für den Start bin ich bereits bei einem mittleren 4-stelligen Betrag. Das ist auch der einzige Grund, warum es wohl auf absehbare Zeit erstmal ein Traum bleiben wird. Denn so cool das Smarthome auch ist, so wenig echten Mehrwert bringt es. Alles, was ich hier aufzählte, dient lediglich der Bequemlichkeit, dem Luxus. Und genau aus diesem Grunde steht es ganz hinten auf der Prioritätenliste… Vorher kommen noch andere Dinge, für die Geld ausgegeben werden muss… Irgendwie schade.

Zur Sicherheit schiebe ich noch mal einen Disclaimer nach, damit niemand denkt, dass das hier ein gesponserter Post wäre:

DISCLAIMER: digitalSTROM hat mich zum CeBIT-Preview-Blogger-Event eingeladen. Es gab dort leckeres Essen, nette Gespräche und eine Designer-Lampe.
Meine Ideen in diesem Blog-Post sind unabhängig davon entstanden. Der Blog-Post stellt meine eigene Meinung dar. digitalSTROM hat mir keinen Cent dafür gegeben.

 

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